Ihr Wärmeverbund entsteht: Von der Idee zur Realisierung
Die Planung (nach QM-Holz Richtlinien)
In einem ersten Schritt präsentieren wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten für den Aufbau eines Wärmeverbundes oder den Anschluss an einen Wärmeverbund. Anschliessend klären wir in einer Vorstudie ab, ob ein Wärmeverbund für Sie wirtschaftlich interessant realisiert werden kann. Diese Studie liefert für eine spätere Realisierung ausserdem wertvolle Grundlagen, die ein effizientes Bauen ermöglichen.

Mit diesen Grundlagen planen wir die für Sie interessanteste Lösung und unterstützen Sie bis zu Ihrem definitiven Entscheid. In dieser Vorprojektphase werden folgende Fragen geklärt:
  1. Wie gross sind der Energiebedarf und die Heizleistung?
  2. Welches Gebiet, welche Liegenschaften und welche Gebäude sollen und können erschlossen werden?
  3. Standort der Heizzentrale? Leitungsführung des Wärmenetzes?
  4. Investitionskosten? Ermittlung der Wärmekosten für ein verbraucherorientiertes Kostenmodell?
  5. Vergleich zu anderen Energieträgern?
  6. Welche Rechtsform kommt für den geplanten Wärmeverbund in Frage?
  7. Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Wie sieht eine realistische Finanzierung aus?
Kommunikation rund um einen neuen Wärmeverbund
Aus unserer Erfahrung heraus empfehlen wir, bereits in der Vorprojektphase erste Kontakte zu Liegenschaftsbesitzern aufzunehmen und diese für den neuen Wärmeverbund zu gewinnen. Wenn private Bauten an ein Wärmenetz angeschlossen werden sollen ist es sinnvoll, eine Informationsveranstaltung für die Liegenschaftsbesitzer durchzuführen. Dabei erhalten die Interessenten Informationen über die Ergebnisse der Vorstudie und über provisorische Anschlusskosten und Energiepreise. Zudem werden sie über das weitere Vorgehen informiert. Zusätzlich lohnt es sich, eine aktive Kommunikation auch für die Bevölkerung zu führen, damit das Vorhaben eine positive Grundstimmung erfährt. Wir unterstützen Sie in diesen ersten wichtigen Kommunikationsmassnahmen und stützen uns dabei auf unsere langjährigen Erfahrungen im Aufbau von Wärmeverbünden ab.

Technische Aspekte & Verträge
Folgende technische Aspekte und Vertragsvorbereitungen helfen mit, den Wärmeverbund bereits in einer frühen Projektphase möglichst effizient vorzubereiten und vor der Inbetriebnahme finanzielle Sicherheit zu erlangen:
  1. Sommerbetrieb: Soll für die Warmwassererzeugung die Holzheizung auch im Sommer im Betrieb sein?
  2. Systemtrennung: Bei Wärmenetzen ab 5 Liegenschaften sollen die angeschlossenen Liegenschaften hydraulisch abgetrennt werden. Welches Konzept kommt zur Anwendung?
  3. Liefergrenze: Wärmezähler und Hauszuleitung sind meist Eigentum des Wärmelieferanten. Die Wärmeabgabestation gehört dem Hauseigentümer. Welche Investitionen werden durch welche Parteien finanziert?
  4. Vor dem Start des Projektes werden von den potentiellen Kunden idealerweise verbindliche Zusagen eingeholt. Teilnahme am Wärmeverbund, Kostenübernahme?
  5. Vorverträge: Aufgrund der Daten aus dem Vorprojekt können mit den Wärmekunden verbindliche Vorverträge abgeschlossen werden. Diese geben für alle Beteiligten Klarheit und Vertrauen in der Planungsphase.
  6. Wärmelieferverträge: Der Abschluss eines Wärmeliefervertrages ist für beide Seiten bindend und enthält verbindliche Angaben über die Anschlusskosten und Wärmepreise. Dieser wird vor der ersten Wärmelieferung abgeschlossen.
  • galerie
template_png
Gemeinsam stark - Wärme im Verbund

Die a energie ag plant, erstellt und betreibt Wärmeverbünde. Dabei bietet die a energie individuell zugeschnittene Lösungen mit Holz-
und Qualischnitzel-Heizungen an.